Steampunk Totenköpfe: Memento mori im Maschinenzeitalter
Den Begriff Steampunk prägte der Schriftsteller K. W. Jeter 1987 halb im Scherz als Gegenstück zum Cyberpunk – für Geschichten, die in einer dampfgetriebenen Version des 19. Jahrhunderts spielen. Dass ausgerechnet der Totenkopf gut zu diesem Stil passt, hat auch mit der ausgeprägten Trauer- und Erinnerungskultur der viktorianischen Epoche zu tun: Strenge Trauerregeln, schwarzer Schmuck und persönliche Erinnerungsstücke gehörten fest zum Umgang mit dem Tod. Steampunk verbindet dieses Memento mori mit der Technikbegeisterung des Maschinenzeitalters.
Mit Zylinder, Monokel oder mechanischem Herz
Die Schädel tragen Zylinder, Hut mit Feder oder auffälligen Federschmuck, blicken durch Monokel und optische Verstärker oder zeigen mechanische Zahnreihen und Dreadlocks aus Kabeln. Andere Modelle bestehen aus einem Herz mit Zahnrädern oder sind mit Blüten in Bronze und Silber überzogen, ein Totenkopf leuchtet mit integrierter LED. Viele Figuren stammen von Veronese, der Steamhead Skull von Alchemy. Mehrere Totenköpfe öffnen sich als Schatulle für Schmuck und kleine Schätze – weitere Modelle bei den Totenkopf-Schatullen. Figuren, Uhren und Kraken im selben Stil zeigt die Steampunk Deko, alle weiteren Schädel die Totenkopf Deko.