Buddha Figuren und ihre Handhaltungen
Die meisten Buddhafiguren zeigen Siddhartha Gautama, auch Shakyamuni genannt, im Lotussitz. Viel über die Bedeutung verraten die Mudras, die symbolischen Handhaltungen: Ruhen beide Hände im Schoß, steht die Dhyana-Mudra für Meditation; berührt die rechte Hand den Boden, erinnert die Geste an den Moment der Erleuchtung, in dem Buddha die Erde als Zeugin anrief. Eine erhobene, offene Hand bedeutet Furchtlosigkeit und Schutz, ein Kreis aus Daumen und Zeigefinger steht für die Lehre. Typisch sind außerdem die Ushnisha, die Erhebung auf dem Kopf, und die langen Ohrläppchen.
Mönche, Zen-Garten und lachender Buddha
Mönchsfiguren zeigen junge Novizen nachdenklich, träumend oder nach dem Motiv „nichts Böses sehen, hören, sagen“. Bodhidharma gilt der Überlieferung nach als der Mönch, der die Meditationsschule des Chan-Buddhismus von Indien nach China brachte, aus der später der japanische Zen hervorging. Zen-Garten-Sets greifen die japanischen Trockengärten auf, in denen geharkter Kies häufig Wasser oder Wellen andeutet. Der rundliche lachende Buddha ist dagegen Budai, der in Ostasien als Glücksbringer gilt und deshalb auch bei den Feng Shui Figuren steht.
Buddha Figuren für Wohnung und Garten
Bronzefarbene Buddhafiguren wirken klassisch und zurückhaltend, mintgrüne, schwarze und bunt bemalte Modelle setzen moderne Akzente; eine für den Außenbereich geeignete Buddha-Gartenfigur findet ihren Platz unter Bäumen oder am Wasser. Passende Teelicht- und Räucherhalter gibt es bei den Buddha Accessoires, Bodhisattvas wie Guanyin und Tara bei den Guanyin & Tara Figuren und weitere spirituelle Deko unter Asien & Spiritualität.
Häufige Fragen zu Buddha Figuren
Warum hat Buddha lange Ohrläppchen?
Der Überlieferung nach trug Siddhartha als Prinz schweren Ohrschmuck, der die Ohrläppchen dehnte. Nachdem er weltlichem Besitz entsagt hatte, legte er den Schmuck ab. Die langen Ohrläppchen erinnern an diesen Verzicht und werden zugleich als Zeichen für Weisheit und Mitgefühl gedeutet.
Was ist der Unterschied zwischen Buddha und dem lachenden Buddha?
Der klassische Buddha ist der historische Siddhartha Gautama, meist schlank und meditierend dargestellt. Der lachende Buddha ist Budai, ein chinesischer Mönch des 10. Jahrhunderts, der später mit Maitreya, dem zukünftigen Buddha, verbunden wurde. In Japan heißt er Hotei und zählt zu den sieben Glücksgöttern.
Was ist ein Medizin-Buddha?
Der Medizin-Buddha, auf Sanskrit Bhaishajyaguru, wird vor allem im Mahayana- und im tibetischen Buddhismus als Buddha des Heilens verehrt. Er wird meist sitzend dargestellt, oft in tiefem Blau, und hält eine Schale mit Arznei oder eine Heilpflanze in der Hand.