Baphomet: Vom Templerprozess zum okkulten Symbol
Der Name Baphomet ist älter als die Templerprozesse: Bereits 1098 taucht eine Form des Namens in einem Bericht aus der Zeit des Ersten Kreuzzugs auf und wird häufig als mittelalterliche Verformung des Namens Mohammed gedeutet. Berühmt wurde Baphomet jedoch durch die Prozesse gegen den Templerorden ab 1307, in denen den Rittern unter anderem die Verehrung geheimnisvoller Idole vorgeworfen wurde. Das heute bekannte Bild entstand erst Mitte des 19. Jahrhunderts, als der französische Okkultist Éliphas Lévi Baphomet als geflügelte Gestalt mit Ziegenkopf, Pentagramm auf der Stirn und Fackel zwischen den Hörnern zeichnete. Die Arme tragen die alchemistischen Begriffe Solve und Coagula – lösen und verbinden –, eine Hand weist nach oben, die andere nach unten. Lévis Figur sollte verschiedene Gegensätze miteinander verbinden und war nicht schlicht als Darstellung des Teufels gedacht.
Baphomet-Figuren: thronend, auf dem Pentagramm oder als Büste
Die meisten Baphomet-Statuetten greifen Lévis Vorlage auf und zeigen die gehörnte Gestalt auf einem Thron, einer Weltkugel oder einem Pentagramm-Podest. Kupferfarbene und bronzierte Ausführungen wirken wie gealtertes Metall und passen in die Vitrine oder auf einen Altar, schwarze und weiße Varianten setzen klare Kontraste im Regal. Büsten rücken Hörner und Gesicht in den Mittelpunkt und eignen sich für Schreibtisch oder Kaminsims. Die Größen reichen von kleinen Figuren um 10 cm bis zu Skulpturen deutlich über 30 cm. Viele Modelle stammen von Nemesis Now und Veronese.
Niedliche Baphomets für Sammler mit Humor
Neben der klassischen Ikonografie gibt es Baphomet auch in knuffiger Optik mit großen Kulleraugen, etwa aus der Reihe Cult Cuties. Weitere dunkle Gestalten warten bei den Teufel- und Dämonenfiguren, passende Ergänzungen für Altar und Ritual im Magie- & Ritualbedarf und bei den Totenköpfen mit Hörnern.