Cthulhu: Die Götzenfigur, mit der alles begann
Figuren spielen schon in der Vorlage eine Hauptrolle: In H. P. Lovecrafts Erzählung „The Call of Cthulhu“, 1928 im Magazin Weird Tales erschienen, führen ein Tonrelief und eine steinerne Götzenstatuette, die bei einem Kultritual in den Sümpfen Louisianas beschlagnahmt wird, auf die Spur des Wesens. Lovecraft beschreibt ein Geschöpf von entfernt menschenähnlichem Umriss mit einem Kopf wie ein Krake, dessen Gesicht aus Fühlern besteht, mit schuppigem Leib, Krallen und langen, schmalen Flügeln. Cthulhu gehört zu den Großen Alten und schläft in der versunkenen Stadt R'lyeh im Pazifik. Den Begriff Cthulhu-Mythos prägte erst nach Lovecrafts Tod 1937 der Schriftsteller August Derleth.
Cthulhu-Figuren: thronend, lauernd oder auf der Weltkugel
Die Cthulhu-Figuren greifen Lovecrafts Beschreibung auf unterschiedliche Weise auf: als Herrscher auf einem Schädelthron, lauernd wie ein Gargoyle auf dem Sockel oder auf der Weltkugel als Sinnbild seines Anspruchs auf die Erde. Einfarbig gehaltene Modelle wirken wie gealterter Stein, farbig bemalte Varianten betonen Tentakel und Schuppen. Die meisten Figuren sind unter 20 cm hoch und passen damit ins Bücherregal – direkt neben die Lovecraft-Ausgaben – oder in die Vitrine. Dazu kommen Entwürfe des Fantasy-Künstlers James Ryman sowie eine Figur des Dagon, nach dem Lovecraft eine 1919 veröffentlichte Erzählung benannte. Weitere Wesen aus der Finsternis warten bei den Teufel- und Dämonenfiguren und den Gargoyles, passende Grimoires und Schreibzubehör unter Magische Bücher.