Hamsa Hand: Hand der Fatima und Hand der Miriam
Der Name Hamsa geht auf das arabische Wort für „fünf“ zurück und bezieht sich auf die fünf Finger der stilisierten Hand. Im muslimischen Kulturraum ist sie als Hand der Fatima bekannt, im jüdischen Kontext als Hand der Miriam. Handamulette mit Schutzfunktion sind im Nahen Osten und in Nordafrika seit sehr langer Zeit verbreitet; die Hamsa wurde in verschiedenen religiösen und regionalen Traditionen unterschiedlich gedeutet und benannt. Häufig trägt sie ein Auge in der Handfläche, und ihre Finger zeigen je nach Darstellung nach oben oder nach unten.
Nazar-Amulett: Schutz vor dem bösen Blick
Der Glaube an den „bösen Blick“, der durch Neid oder Missgunst Unglück bringen soll, ist rund um das Mittelmeer und im Nahen Osten weit verbreitet. Als Schutz dient unter anderem das blaue Augenamulett, in der Türkei als Nazar bekannt, in Griechenland als Mati. Es wird an Türen, im Auto oder als Schmuck verwendet, um den bösen Blick abzuwehren. Daneben gibt es Motive mit dem Allsehenden Auge oder Auge der Vorsehung, das aus der europäischen christlichen Bildtradition stammt und später auch in anderen symbolischen Zusammenhängen verwendet wurde.
Hamsa und Evil Eye als Deko
Als Räucherstäbchenhalter, Backflow-Räucherhalter, Kupferschale, Schatulle oder Dekofigur bringen Hamsa und Nazar ihre Symbolik in die Wohnung, etwa in den Eingangsbereich oder auf ein Regal. Weitere Schatullen mit Schutz- und Esoterikmotiven zeigen die Magischen Schatullen, weitere Räucherhalter die Räucherhalter, spirituelle Deko aus Asien der Bereich Asien & Spiritualität.